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01.02.2003 - 11:21:00
Berger Holding | Produktion
Wachstum mit Einspritztechnik
Memmingen (bl). Auch im vergangenen Jahr konnte die vorwiegend als Automobilzulieferer tätige Berger Holding ihren Umsatz steigern. Auch ein Blick in die Zukunft fällt optimistisch aus.
Der Berger Holding GmbH & Co. KG, Dachgesellschaft von zehn eigenständigen Werken wie beispielsweise Drehereien, Schleifereien oder einer Härterei, konnte ihre Umsätze im letzten Jahr auf 148 Mio. Euro steigern. 2001 lagen diese noch bei 137 Mio. Euro. Das sei laut Oswald Berger, Geschäftsführer der Berger High-Tech-Zerspanung, auch auf die breite Aufstellung der Gruppe zurückzuführen: „Wir sind in der Lage, einbaufertige Präzisionsteile und Komponenten mit Durchmessern von 3 bis 400 mm zu liefern,“ ergänzt Berger: „Das ist einzigartig in Europa und Amerika.“
Satte Steigerung mit Diesel-Einspritztechnologie
Das 1955 von Alois Berger gegründete Unternehmen ist mit seinen weltweit 1250 Mitarbeitern – neben Niederlassungen in der Schweiz, Kanada und den USA betreibt Berger ein Joint Venture in Indien – nach wie vor im Familienbesitz. Dabei agieren die einzelnen Gesellschaften eingeständig. Zu den Kunden von Berger zählen hauptsächlich die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Berger fertige allerdings auch in anderen für andere Industriezweige. So werden bei Berger zum Beispiel umfangreiche Komponenten für die Power-Tool-Industrie (Bohrhammer, Akku-Schrauber) sowie Kugelgewindetriebe und Hohlwellenmotoren für den allgemeinen Maschinenbau herstellt. Im letzten Jahr bescherte dem Unternehmen vor allem Teile für die Diesel-Einspritzpumpen und –Injektoren satte Steigerungen. Auch für die nahe Zukunft sieht Berger in diesem Segment, vor allem in den USA, noch Steigerungsmöglichkeiten.
„Der Dieselanteil in Deutschland bei den Neuzulassungen im letzen Jahr lag bei rund 40 %,“ so Berger weiter, „In den USA ist der Dieselanteil noch sehr gering, aber in drei bis vier Jahren wird es auch dort ein starkes Wachstum geben.“
Für 2003 sieht Berger wegen der schwachen Gesamtwirtschaft nur ein geringes Wachstum. Neue Märkte sieht die Holding vor allem bei Nockenwellenverstellungen und bei der Benzin-Direkteinspritzung. Ferner wolle man Lösungen für den Wankausgleich anbieten, da dies mit Kugelgewindetrieben, einem Konzeptfeld von Berger, realisierbar sei. Auch verspreche der osteuropäische Markt noch ein hohes Wachstumspotenzial.
01.02.2003 - 11:21:00
Berger Holding | Produktion
Wachstum mit Einspritztechnik
Memmingen (bl). Auch im vergangenen Jahr konnte die vorwiegend als Automobilzulieferer tätige Berger Holding ihren Umsatz steigern. Auch ein Blick in die Zukunft fällt optimistisch aus.
Der Berger Holding GmbH & Co. KG, Dachgesellschaft von zehn eigenständigen Werken wie beispielsweise Drehereien, Schleifereien oder einer Härterei, konnte ihre Umsätze im letzten Jahr auf 148 Mio. Euro steigern. 2001 lagen diese noch bei 137 Mio. Euro. Das sei laut Oswald Berger, Geschäftsführer der Berger High-Tech-Zerspanung, auch auf die breite Aufstellung der Gruppe zurückzuführen: „Wir sind in der Lage, einbaufertige Präzisionsteile und Komponenten mit Durchmessern von 3 bis 400 mm zu liefern,“ ergänzt Berger: „Das ist einzigartig in Europa und Amerika.“
Satte Steigerung mit Diesel-Einspritztechnologie
Das 1955 von Alois Berger gegründete Unternehmen ist mit seinen weltweit 1250 Mitarbeitern – neben Niederlassungen in der Schweiz, Kanada und den USA betreibt Berger ein Joint Venture in Indien – nach wie vor im Familienbesitz. Dabei agieren die einzelnen Gesellschaften eingeständig. Zu den Kunden von Berger zählen hauptsächlich die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Berger fertige allerdings auch in anderen für andere Industriezweige. So werden bei Berger zum Beispiel umfangreiche Komponenten für die Power-Tool-Industrie (Bohrhammer, Akku-Schrauber) sowie Kugelgewindetriebe und Hohlwellenmotoren für den allgemeinen Maschinenbau herstellt. Im letzten Jahr bescherte dem Unternehmen vor allem Teile für die Diesel-Einspritzpumpen und –Injektoren satte Steigerungen. Auch für die nahe Zukunft sieht Berger in diesem Segment, vor allem in den USA, noch Steigerungsmöglichkeiten.
„Der Dieselanteil in Deutschland bei den Neuzulassungen im letzen Jahr lag bei rund 40 %,“ so Berger weiter, „In den USA ist der Dieselanteil noch sehr gering, aber in drei bis vier Jahren wird es auch dort ein starkes Wachstum geben.“
Für 2003 sieht Berger wegen der schwachen Gesamtwirtschaft nur ein geringes Wachstum. Neue Märkte sieht die Holding vor allem bei Nockenwellenverstellungen und bei der Benzin-Direkteinspritzung. Ferner wolle man Lösungen für den Wankausgleich anbieten, da dies mit Kugelgewindetrieben, einem Konzeptfeld von Berger, realisierbar sei. Auch verspreche der osteuropäische Markt noch ein hohes Wachstumspotenzial.









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