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20.11.2002 - 11:23:00
Präzision in Perfektion – Spezialist für Härtetechnik | Memminger
Memmingen – Die Wurzeln liegen im Unterallgäu – zu Hause ist der Betrieb in der Welt: Seit 47 Jahren steht der Name der Berger-Firmengruppe mit seinem Hauptsitz in Memmingen für kontinuierliche Entwicklung und Expansion und für Präzision in Perfektion!
Als Hersteller von einbaufertigen Präzisionsdreh- und Maschinenbauteilen und Baugruppen hat sich das Unterallgäuer und Memminger Unternehmen weltweit einen guten Namen gemacht. Kunden sind die Auto, Hydraulik-, Powertool und Elektroindustrie wie auch der allgemeine Maschinenbau von den Werken in Ottobeuren und Memmingen werden die hochwertigen Produkte sowohl ins europäische Ausland, wie auch in die USA, Kanada, Mexiko oder Indien geliefert. Insgesamt betreibt die Firmengruppe zehn Werke in Deutschland, der Schweiz, Kanada und den USA. Die rund 1250 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2001 einen Umsatz von 138 Millionen Euro.
Natürlich braucht ein internationaler Drehteilfertiger wie Berger auch eine eigene Härterei, weswegen bereits 1985 in Ottobeuren mit der Wärmebehandlung begonnen wurde. Berger kann hier also auch bereits auf einige Erfahrungen zurückgreifen! Mit dem Umzug nach Memmingen im Jahr 1996 wurde die Firma ABH Berger Härtetechnik gegründet. Dabei ist dieser Firmenzweig nicht nur Partner für die anderen Bergertöchter, sondern versteht sich auch als Dienstleister für Fremdfirmen! Zur Zeit liegt dieser Dienstleistungsanteil bei 20 Prozent, Ziel ist es, ihn weiter auszubauen. Übrigens ist die ABH Berger Härtetechnik nicht nur nach DIN/ISO 9002, sondern sogar nach QS 9000 zertifiziert!
Die Härteanlagen in der neuen Halle sind darauf ausgerichtet, 24 Stunden an sieben Tage die Woche zu arbeiten. Das Fertigungsvefahren umfasst unter anderem das Vergüten, Einsatzhärten, Carbonitrien, diverse Glühbehandlungen, Kurzzeitgasnitrieren, Aufkohlen und Tiefkühlen. Der Maschinenpark umfasst unter anderem fünf Mehrzweck-Kammeröfen, acht Anlassöfen und drei Kälte-Wärmekammern. Ab Ende des Jahres verfügt die Berger-Härterei über ein völlig neues, innovatives Härte- und Reinigungsverfahren.
Eine weitere Linie, diesmal eine automatisierte Vakuumfolienlinie, geht in Betrieb. Sie besteht aus zwei Aufkohlungskammern, einem Abschreckmodul, einem Nitrierofen sowie einer Kälte-Wärmekammer, die auf dem Verdampferprinzip mit Flüssigstickstoff arbeitet. Eine Vakuumfolienlinie in dieser Form wurde in Europa bisher nicht gebaut! Die Vorteile der Investition: Neue Technologie für verzugsarme, saubere Teile die Acetylenzugabe ermöglicht das Aufkohlen in tiefen Sacklochbohrungen Umweltfreundliches Härten mit N2 anstelle von Öl sowie der Möglichkeit einer Kostenreduzierung der Bauteile durch Wegfall von zusätzlichen Nacharbeitsgängen (Schleifen, Strahlen, etc.)!
Neue Technologie für verzugsarme und saubere Teile: Ab Ende des Jahres steht der Berger-Härterei diese hochmoderne mult-i-cell Anlage zur Verfügung. Sie ermöglicht umweltfreundliches Härten mit N2 anstelle von ÖL sowie erhebliche Kostenreduzierung durch den Wegfall von zusätzlichen Nachbearbeitungs-Arbeitsgängen.

20.11.2002 - 11:23:00
Präzision in Perfektion – Spezialist für Härtetechnik | Memminger
Memmingen – Die Wurzeln liegen im Unterallgäu – zu Hause ist der Betrieb in der Welt: Seit 47 Jahren steht der Name der Berger-Firmengruppe mit seinem Hauptsitz in Memmingen für kontinuierliche Entwicklung und Expansion und für Präzision in Perfektion!
Als Hersteller von einbaufertigen Präzisionsdreh- und Maschinenbauteilen und Baugruppen hat sich das Unterallgäuer und Memminger Unternehmen weltweit einen guten Namen gemacht. Kunden sind die Auto, Hydraulik-, Powertool und Elektroindustrie wie auch der allgemeine Maschinenbau von den Werken in Ottobeuren und Memmingen werden die hochwertigen Produkte sowohl ins europäische Ausland, wie auch in die USA, Kanada, Mexiko oder Indien geliefert. Insgesamt betreibt die Firmengruppe zehn Werke in Deutschland, der Schweiz, Kanada und den USA. Die rund 1250 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2001 einen Umsatz von 138 Millionen Euro.
Natürlich braucht ein internationaler Drehteilfertiger wie Berger auch eine eigene Härterei, weswegen bereits 1985 in Ottobeuren mit der Wärmebehandlung begonnen wurde. Berger kann hier also auch bereits auf einige Erfahrungen zurückgreifen! Mit dem Umzug nach Memmingen im Jahr 1996 wurde die Firma ABH Berger Härtetechnik gegründet. Dabei ist dieser Firmenzweig nicht nur Partner für die anderen Bergertöchter, sondern versteht sich auch als Dienstleister für Fremdfirmen! Zur Zeit liegt dieser Dienstleistungsanteil bei 20 Prozent, Ziel ist es, ihn weiter auszubauen. Übrigens ist die ABH Berger Härtetechnik nicht nur nach DIN/ISO 9002, sondern sogar nach QS 9000 zertifiziert!
Die Härteanlagen in der neuen Halle sind darauf ausgerichtet, 24 Stunden an sieben Tage die Woche zu arbeiten. Das Fertigungsvefahren umfasst unter anderem das Vergüten, Einsatzhärten, Carbonitrien, diverse Glühbehandlungen, Kurzzeitgasnitrieren, Aufkohlen und Tiefkühlen. Der Maschinenpark umfasst unter anderem fünf Mehrzweck-Kammeröfen, acht Anlassöfen und drei Kälte-Wärmekammern. Ab Ende des Jahres verfügt die Berger-Härterei über ein völlig neues, innovatives Härte- und Reinigungsverfahren.
Eine weitere Linie, diesmal eine automatisierte Vakuumfolienlinie, geht in Betrieb. Sie besteht aus zwei Aufkohlungskammern, einem Abschreckmodul, einem Nitrierofen sowie einer Kälte-Wärmekammer, die auf dem Verdampferprinzip mit Flüssigstickstoff arbeitet. Eine Vakuumfolienlinie in dieser Form wurde in Europa bisher nicht gebaut! Die Vorteile der Investition: Neue Technologie für verzugsarme, saubere Teile die Acetylenzugabe ermöglicht das Aufkohlen in tiefen Sacklochbohrungen Umweltfreundliches Härten mit N2 anstelle von Öl sowie der Möglichkeit einer Kostenreduzierung der Bauteile durch Wegfall von zusätzlichen Nacharbeitsgängen (Schleifen, Strahlen, etc.)!
Neue Technologie für verzugsarme und saubere Teile: Ab Ende des Jahres steht der Berger-Härterei diese hochmoderne mult-i-cell Anlage zur Verfügung. Sie ermöglicht umweltfreundliches Härten mit N2 anstelle von ÖL sowie erhebliche Kostenreduzierung durch den Wegfall von zusätzlichen Nachbearbeitungs-Arbeitsgängen.










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