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11.10.2002 - 13:14:00
Präzision in Perfektion | Memminger
Im Unterallgäu die Wurzeln, in der Welt zu Hause – die Berger-Unternehmensgruppe mit ihrem Hauptsitz in Memmingen! 47 Jahre Berger stehen dabei für kontinuierliche Entwicklung und Expansion im Drehteilgeschäft, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Bei einen Gesamtumsatz von 138 Millionen Euro im Jahr 2001 hat sich das Unternehmen als Hersteller von einbaufertigen Präzisionsdrehteilen, Präzisionsmaschinenbauteilen und Baugruppen weltweit einen Namen gemacht. Von den Werken Memmingen und Ottobeuren wird sowohl in die europäischen Nachbarländer exportiert, als auch nach Übersee, in die Vereinigten Staaten, Mexiko, Kanada und nach Indien. Hauptkunde dabei ist die Automobilindustrie. Alois Berger ist immer auf Investitionskurs, auch wenn ihm die Steuerpolitik als Mittelständler in Deutschland Sorgen Macht, denn so Berger, „der Standort Deutschland ist einfach in vielen Bereichen zu unflexibel und zu teuer!“
In den neun Berger Werken in Deutschland, Kanada, USA und der Schweiz arbeiten derzeit etwa 1250 Beschäftigte. Und die sind für Firmengründer Alois Berger auch das höchste Kapital. Ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist Grundlage seiner Unternehmensphilosophie. So bietet er beispielsweise in den deutschen Niederlassungen momentan 150 jungen Leuten einen Ausbildungsplatz an. In den Werken Memmingen und Ottobeuren wurden gerade weiter 26 Azubis eingestellt, und zwar als Zerspanungsmechaniker (Fachrichtung Automatendrehtechnik sowie Schleiftechnik), Industriemechaniker (Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik), als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) und - im kaufmännischen Bereich – als Industriekaufleute. Alleine 700 000 Euro sind in diesem Jahr in Maschinen geflossen, die ausschließlich für Ausbildungszwecke genutzt werden.
Die Firmengruppe Berger hat sich nicht nur auf die Herstellung von Präzisionsdrehteilen, sondern auch auf die dazugehörige Härtetechnik spezialisiert. Im Jahr 1985 wurde im Werk Ottobeuren mit der Wärmebehandlung begonnen. 1996 erfolgte der Umzug nach Memmingen und ein neues Werk die „ABH Berger Härtetechnik“ wurde gegründet, die nicht nur Partner der anderen Berger Töchter ist, sondern auch in den Markt liefert. Expandiert wird im Augenblick verstärkt in dieses Werk. Um fast das Dreifache wurde die Produktionsfläche vergrößert, die Kapazität in der Wärmebehandlung (zum Beispiel beim Einsatzhärten, Kurzzeitgasnitrieren oder Vergüten) verdoppelt.4,35 Millionen Euro wurden in neue Maschinen investiert und die Mitarbeiterzahl soll in den nächsten Jahren von 12 auf 25 erhöht werden. Sowohl im Härte als auch im Reinigungsverfahren sind völlig neue umweltfreundliche Technologien eingesetzt (Acetylen-Niederdruck-Aufkohlen und N2-Abschreckung).
Trotz des weltweiten Erfolgs ist Berger ein Familienunternehmen geblieben. Und auch sonst hat Unternehmer Alois Berger den Blick für das Leben nicht verloren. Immer wieder fordert er mehr soziales Engagement der Industrie. So hat das Werk Ottobeuren zum Beispiel ganz spontan 20.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet. Das aber soll erst der Anfang sein...
11.10.2002 - 13:14:00
Präzision in Perfektion | Memminger
Im Unterallgäu die Wurzeln, in der Welt zu Hause – die Berger-Unternehmensgruppe mit ihrem Hauptsitz in Memmingen! 47 Jahre Berger stehen dabei für kontinuierliche Entwicklung und Expansion im Drehteilgeschäft, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Bei einen Gesamtumsatz von 138 Millionen Euro im Jahr 2001 hat sich das Unternehmen als Hersteller von einbaufertigen Präzisionsdrehteilen, Präzisionsmaschinenbauteilen und Baugruppen weltweit einen Namen gemacht. Von den Werken Memmingen und Ottobeuren wird sowohl in die europäischen Nachbarländer exportiert, als auch nach Übersee, in die Vereinigten Staaten, Mexiko, Kanada und nach Indien. Hauptkunde dabei ist die Automobilindustrie. Alois Berger ist immer auf Investitionskurs, auch wenn ihm die Steuerpolitik als Mittelständler in Deutschland Sorgen Macht, denn so Berger, „der Standort Deutschland ist einfach in vielen Bereichen zu unflexibel und zu teuer!“
In den neun Berger Werken in Deutschland, Kanada, USA und der Schweiz arbeiten derzeit etwa 1250 Beschäftigte. Und die sind für Firmengründer Alois Berger auch das höchste Kapital. Ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist Grundlage seiner Unternehmensphilosophie. So bietet er beispielsweise in den deutschen Niederlassungen momentan 150 jungen Leuten einen Ausbildungsplatz an. In den Werken Memmingen und Ottobeuren wurden gerade weiter 26 Azubis eingestellt, und zwar als Zerspanungsmechaniker (Fachrichtung Automatendrehtechnik sowie Schleiftechnik), Industriemechaniker (Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik), als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) und - im kaufmännischen Bereich – als Industriekaufleute. Alleine 700 000 Euro sind in diesem Jahr in Maschinen geflossen, die ausschließlich für Ausbildungszwecke genutzt werden.
Die Firmengruppe Berger hat sich nicht nur auf die Herstellung von Präzisionsdrehteilen, sondern auch auf die dazugehörige Härtetechnik spezialisiert. Im Jahr 1985 wurde im Werk Ottobeuren mit der Wärmebehandlung begonnen. 1996 erfolgte der Umzug nach Memmingen und ein neues Werk die „ABH Berger Härtetechnik“ wurde gegründet, die nicht nur Partner der anderen Berger Töchter ist, sondern auch in den Markt liefert. Expandiert wird im Augenblick verstärkt in dieses Werk. Um fast das Dreifache wurde die Produktionsfläche vergrößert, die Kapazität in der Wärmebehandlung (zum Beispiel beim Einsatzhärten, Kurzzeitgasnitrieren oder Vergüten) verdoppelt.4,35 Millionen Euro wurden in neue Maschinen investiert und die Mitarbeiterzahl soll in den nächsten Jahren von 12 auf 25 erhöht werden. Sowohl im Härte als auch im Reinigungsverfahren sind völlig neue umweltfreundliche Technologien eingesetzt (Acetylen-Niederdruck-Aufkohlen und N2-Abschreckung).
Trotz des weltweiten Erfolgs ist Berger ein Familienunternehmen geblieben. Und auch sonst hat Unternehmer Alois Berger den Blick für das Leben nicht verloren. Immer wieder fordert er mehr soziales Engagement der Industrie. So hat das Werk Ottobeuren zum Beispiel ganz spontan 20.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet. Das aber soll erst der Anfang sein...









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