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25.09.2002 - 13:24:00
30 neue Arbeitsplätze bei Berger   |  Memminger

Ottobeuren:
Mit vielen Glückwünschen aus Wirtschaft und Politik feierte die Firma Alois Berger GmbH Co. KG Präzisionsdrehteile Ottobeuren die Einweihung von 1600 Quadratmetern Produktionsfläche mit Parkplätzen sind nun 260 Mitarbeiter in Ottobeuren beschäftigt. Durch zwei zusätzliche Azubi-Stellen stieg deren Zahl alleine im Ottobeurer Werk auf 53.
Geschäftsführerin Karin Berger-Haggenmiller begrüßte bei der Einweihungsfeier 160 geladene Gäste in einem Zelt auf dem Erweiterungsgelände unter anderem auch Vertreter aller wichtigen Kunden.
Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Alois Berger ließ in Kürze die Erfolgsgeschichte seines Familienunternehmens, in dem mittlerweile sechs seiner Kinder Verantwortung tragen, Revue passieren: Vom Heimatvertriebenen und Lehrling in Ottobeuren 1947, der Firmengründung 1955 in Neugablonz, 1957 Umzug nach Ottobeuren mit seinerzeit zwei Mitarbeitern und bis zum heutigen Weltunternehmen mit 1255 Mitarbeitern in vier deutschen Werken (Ottobeuren, Memmingen, Ummendorf und Wertach), in der Schweiz, Kanada und USA.
Berger beklagt die schwierige wirtschaftliche Situation für mittelständische Unternehmen in Deutschland. Und trotzdem habe er angesichts der Wachstumschance in der Zuliefererindustrie jetzt investiert. Der Vollblutunternehmer zeigt sich entschlossen, unter den voraussichtlich zehn Prozent derer zu sein, die den augenblicklichen Konzentrationsprozess überstehen. Wachstum ist dazu lebensnotwendig.
Neue Märkte visiert Berger im Medizintechnischen Bereich, in der kompletten Komponentenfertigung für die Autoindustrie und in der Flugzeuigindustrie an. Dabei rangieren in seiner Firmenphilosophie Lehrlingsausbildung und Qualitätssicherung ganz oben.
Mit Investitionen beweise Berger Mut und Weitsicht, sagte Manfred Schilder Geschäftsführer IHK Memmingen. Gerhard Pfeifer, Vorsitzender des Industrie- und Handelsgremiums Memmingen und Unterallgäu bezeichnete das Familienunternehmen Berger als Vorzeigemodell. Es setze Zeichen und Maßstäbe "mit erstklassiger Arbeitsleistung und der Herstellung von Spitzenprodukten für Kunden mit allerhöchsten Ansprüchen".
Landrat Dr. Hermann Haisch sowie auch Bürgermeister Bernd Schäfer dankten Berger als einem maßgeblichen Gewerbesteuerzahler mit Standorttreue und versicherten ihre Unterstützung.
Durch die hohe Qualität seiner Produkte so Staatsminister Josef Miller beim Betriebsrundgang überzeugt, sie die Firma Berger nicht so leicht austauschbar.
Pfarrer Pater Johannes und Pfarrer Franz Weigartner gaben der neuen Halle den ökonomischen Segen.


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