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01.02.2001 - 13:47:00
Präzision in Perfektion | Euro Markt
Nicht nur in der Automobilindustrie herrscht ein harter Wettbewerb. Auch die Zuliefererfirmen der großen Konzerne müssen sich auf harte Marktbedingungen einstellen. Die Berger Holding GmbH & Co. KG in Memmingen kennt die Wettbewerbsregeln aus dem Effeff. Als Hersteller einbaufertiger Präzisionsdrehteile und Baugruppen hat sich die Unternehmensgruppe mit konstanter Präzisionsarbeit, Flexibilität und Engagement als "Spezialist für Präzision“ einen Namen in der Automobilbranche gemacht. Jeder große Automobilhersteller ist entweder direkt oder indirekt Kunde von Berger.
Ebenfalls werden in der Berger Gruppe Präzisiosmaschinenbautiele wie Kugelgewindetrieb, Motorspindeln und Getriebeteile hergestellt. In der Maschinenbaubranche setzt man auf die Qualität von Berger. Präzisionsarbeit bis ins Detail und ein hochmoderner Maschinenpark machen die Berger Firmengruppe zum führenden Unternehmen von einbaufertigen Präzisionsteilen in Europa und Amerika. Als Unternehmensgruppe mit sieben Einzelunternehmen in Deutschland und vier Auslandstöchtern profitiert Berger von den sich aus der Holdingsrucktur ergebenden Synergieeffekten. Trotz der Größe – mittlerweile sind mehr als 1100 Mitarbeiter für die gesamte Gruppe tätig – steht der Name Berger nach wie vor für ein Familienunternehmen. Fünf der sieben Kinder des Firmengründers und Geschäftsführers Alois Berger besetzen verantwortungsvolle Positionen in den Einzelunternehmen der Holding.
Rund 2200 verschiedener Dreh- und Maschinenbauteile bestimmen das Produktionsspektrum. Darunter hochpräziese Teile aus allen Metallen und Profilen ab Ø 3 mm bis Ø 400 mm und einer Länge von bis zu 2000 mm. Berger fertigt Komponenten in Großserie für die Automobilindustrie wie Teile für ABS- und ARS-Systeme, elektronische Nockenwellenversteller, Ventile für Automatikgetriebe, Teile für Diesel und Benzindirekteinspritzer, Einspritzpumpen, Ventilteile für Hydraulik, Pneumatik und Fluidtechnik, Steckverbindungsteile für Elektrotechnik, Computer und Luftfahrttechnik, Spezialteile für die Unterhaltungsindustrie und und und. Bei der Fertigung des umfangreichen Produktionssortiment profitiert Berger nicht allein von der Kompetenz der Mitarbeiter und einem hochmodernen Maschinenpark. Seit 1996 existiert die A.B. Bergomat Maschinenbau GmbH & Co. KG, ein Einzelunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Fertigung von Maschinen konzentriert, die ausschließlich in den Berger Produktionsstätten zum Einsatz kommen. „Wir haben das Unternehmen aus der not heraus gegründet“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Alois Berger. „Der Markt lieferte zu dieser Zeit die von uns benötigten Maschinen nicht, also sind wir selbst in die Maschinenentwicklung eingestiegen.“ Eine zukunftsorientierte Entscheidung, die schnell Früchte trug. Kompetenz und Innovationsgeist aus mehr als 40 Jahren spiegeln sich im „Bergomat CTC 16“ wider, einer eigenentwickelten Maschine für die Herstellung von komplexen einbaufertigen Dreh- und Fräßteilen, die das Herzstück des Maschinenparks bildet. "Bergomat CTC 16“ steht für einen CNC gesteuerten Rundtacktautomaten mit 16 horizontalen und 12 vertikalen Bearbeitungseinheiten sowie 93 CNC Achsen. Diese Komplexität ermöglicht eine 6-Seiten Bearbeitung unterschiedlichster Werkstücke bis max. Ø 50mm von der Stange, max. Ø 100 mm Kantenlänge im Futter und 180 mm Werkstücklänge. Der Bergomat steht für höchste Effizienz durch den Einsatz von unterschiedlichen Bearbeitungstechnologien und Funktionen wie Bohren, Drehen, Fräßen, Teilen, Abgreifen Tieflochbohren und Gewindeschneiden ohne Ausgleichsfutter in einem Fertigungssystem. Zusätzliche Arbeitsgänge werden eliminiert. Dass Berger frühzeitig auf Rundtacktmaschinen gesetzt hat, sieht der Geschäftsführer als wichtigen Erfolgsfaktor an. „Wir haben bereits 1974 von der alten Technik losgelöst und auf Rundtacktmaschinen und Mehrspindelautomaten gesetzt. Heute stehen uns über 200 solcher Maschinen mit sechs und acht Spindeln bzw. 12 und 16 Stationen und rund 150 CNC-Maschinen zur Verfügung“, betont Berger. Nicht nur der eigene Werkzeug- und Sondermaschinenbau, sondern auch die eigene, hochmoderne Härterei und Schleiferei nimmt positiven Einfluss auf die Unternehmensentwicklung. Sämtliche Präzisionsdrehteile können so einbaufertig geliefert werden. Die Kunden aus der Automobil-, Hydraulik-, Heimwerker und Textilindustrie sowie der Elektro-, Elektronikbranche und der Luftfahrttechnik und des allgemeinen Maschinenbaus, darunter so namhafte Konzerne wie DaimlerChrysler, Bosch, BMW, Caterpilar, TRW, INA, Siemens und Gildemeister, wissen dies zu schätzen.
Es sind derart zukunftsweisende Entwicklungen, die Berger seit den Anfängen auf Erfolgskurs halten. Volle Auftragsbücher haben in der 45-jährigrn Firmengeschichte Kurzarbeit und Kündigungen verhindert – darauf ist Firmengründer Alois Berger besonders stolz. Er machte sich 1955 mit 22 Jahren in Kaufbeuren – Neugablonz auf einer 105 m² großen Produktionsfläche selbständig – unterstützt von zwei Facharbeitern. Nur ein Jahr später machte Raumnot einen Umzug nach Ottobeuren notwendig. Fortan standen die Zeichen auf Expansion. Berger vergrößerte nach und nach die Produktionsfläche in Ottobeuten, erwarb und gründete Tochtergesellschaften und baute das Unternehmen so zu einer Holding aus. Heute gehört die A.B. Bergomat GmbH & Co. KG, Die ABM Härterei Memmingen GmbH & Co. KG, die A. Berger GmbH & Co. Präzisions-Maschinenbauteile KG, die Berger Feintechnik GmbH, die A. Berger GmbH & Co. KG – High-Tech-Zerspanung, die Alois Berger Präzisionsdrehteile GmbH & Co. KG neben einer Ausländischen Holding mit Werken in Kanada, den USA und Schweiz zur Berger Gruppe. In diesem Jahr bezog das Unternehmen ein hochmodernes 11.400 m² großes Gebäude in Memmingen, der jetzigen Hauptzentrale der Berger Unternehmensgruppe. Die anfänglichen 105 m² Produktionsfläche sind somit im Laufe der Jahre auf 49.000 m² gewachsen. Allein in Deutschland sind 870 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, am Standort Memmingen sind es über 300. Der Umsatz der Gruppe belief sich zuletzt auf 230 Millionen. So rasant sich die Entwicklung in der Vergangenheit darstellt, so soll sie in der Zukunft sein. „Aufgrund der umfassenden Investitionen der Vergangenen Jahre rechnen wir in den nächsten vier Jahren mit einer Verdoppelung des Umsatzes.“, so Berger. Auch ein forciertes Exportgeschäft sollte zur Umsatzsteigerung beitragen. Exportiert das Unternehmen heute 13 Prozent seiner Produktion ins Ausland, so solle der Exportanteil 2001 mindestens 20 Prozent betragen. Zukünftige Investitionen sollen in neuste CNC-Maschinen, Härtetechnologie, Schleiftechnologie und in die Rundtacktbearbeitung fließen. 18 Maschinen des Typs „Bergomat CTC 16“ sind fest eingeplant. Darüber hinaus wird die eigene Härterei im Jahr 2001 ausgebaut. Und noch etwas soll auch in Zukunft groß geschrieben werden: die Ausbildung. Dass heute die verantwortungsvollen Positionen fast ausschließlich von Mitarbeitern besetzt werden, die ihre Laufbahn als Lehrling im Unternehmen begannen, ist kein Zufall. „Wir sind davon Überzeugt, dass eine fundierte Ausbildung die Basis des gemeinsamen Erfolges ist“, so Berger.
01.02.2001 - 13:47:00
Präzision in Perfektion | Euro Markt
Nicht nur in der Automobilindustrie herrscht ein harter Wettbewerb. Auch die Zuliefererfirmen der großen Konzerne müssen sich auf harte Marktbedingungen einstellen. Die Berger Holding GmbH & Co. KG in Memmingen kennt die Wettbewerbsregeln aus dem Effeff. Als Hersteller einbaufertiger Präzisionsdrehteile und Baugruppen hat sich die Unternehmensgruppe mit konstanter Präzisionsarbeit, Flexibilität und Engagement als "Spezialist für Präzision“ einen Namen in der Automobilbranche gemacht. Jeder große Automobilhersteller ist entweder direkt oder indirekt Kunde von Berger.
Ebenfalls werden in der Berger Gruppe Präzisiosmaschinenbautiele wie Kugelgewindetrieb, Motorspindeln und Getriebeteile hergestellt. In der Maschinenbaubranche setzt man auf die Qualität von Berger. Präzisionsarbeit bis ins Detail und ein hochmoderner Maschinenpark machen die Berger Firmengruppe zum führenden Unternehmen von einbaufertigen Präzisionsteilen in Europa und Amerika. Als Unternehmensgruppe mit sieben Einzelunternehmen in Deutschland und vier Auslandstöchtern profitiert Berger von den sich aus der Holdingsrucktur ergebenden Synergieeffekten. Trotz der Größe – mittlerweile sind mehr als 1100 Mitarbeiter für die gesamte Gruppe tätig – steht der Name Berger nach wie vor für ein Familienunternehmen. Fünf der sieben Kinder des Firmengründers und Geschäftsführers Alois Berger besetzen verantwortungsvolle Positionen in den Einzelunternehmen der Holding.
Rund 2200 verschiedener Dreh- und Maschinenbauteile bestimmen das Produktionsspektrum. Darunter hochpräziese Teile aus allen Metallen und Profilen ab Ø 3 mm bis Ø 400 mm und einer Länge von bis zu 2000 mm. Berger fertigt Komponenten in Großserie für die Automobilindustrie wie Teile für ABS- und ARS-Systeme, elektronische Nockenwellenversteller, Ventile für Automatikgetriebe, Teile für Diesel und Benzindirekteinspritzer, Einspritzpumpen, Ventilteile für Hydraulik, Pneumatik und Fluidtechnik, Steckverbindungsteile für Elektrotechnik, Computer und Luftfahrttechnik, Spezialteile für die Unterhaltungsindustrie und und und. Bei der Fertigung des umfangreichen Produktionssortiment profitiert Berger nicht allein von der Kompetenz der Mitarbeiter und einem hochmodernen Maschinenpark. Seit 1996 existiert die A.B. Bergomat Maschinenbau GmbH & Co. KG, ein Einzelunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Fertigung von Maschinen konzentriert, die ausschließlich in den Berger Produktionsstätten zum Einsatz kommen. „Wir haben das Unternehmen aus der not heraus gegründet“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Alois Berger. „Der Markt lieferte zu dieser Zeit die von uns benötigten Maschinen nicht, also sind wir selbst in die Maschinenentwicklung eingestiegen.“ Eine zukunftsorientierte Entscheidung, die schnell Früchte trug. Kompetenz und Innovationsgeist aus mehr als 40 Jahren spiegeln sich im „Bergomat CTC 16“ wider, einer eigenentwickelten Maschine für die Herstellung von komplexen einbaufertigen Dreh- und Fräßteilen, die das Herzstück des Maschinenparks bildet. "Bergomat CTC 16“ steht für einen CNC gesteuerten Rundtacktautomaten mit 16 horizontalen und 12 vertikalen Bearbeitungseinheiten sowie 93 CNC Achsen. Diese Komplexität ermöglicht eine 6-Seiten Bearbeitung unterschiedlichster Werkstücke bis max. Ø 50mm von der Stange, max. Ø 100 mm Kantenlänge im Futter und 180 mm Werkstücklänge. Der Bergomat steht für höchste Effizienz durch den Einsatz von unterschiedlichen Bearbeitungstechnologien und Funktionen wie Bohren, Drehen, Fräßen, Teilen, Abgreifen Tieflochbohren und Gewindeschneiden ohne Ausgleichsfutter in einem Fertigungssystem. Zusätzliche Arbeitsgänge werden eliminiert. Dass Berger frühzeitig auf Rundtacktmaschinen gesetzt hat, sieht der Geschäftsführer als wichtigen Erfolgsfaktor an. „Wir haben bereits 1974 von der alten Technik losgelöst und auf Rundtacktmaschinen und Mehrspindelautomaten gesetzt. Heute stehen uns über 200 solcher Maschinen mit sechs und acht Spindeln bzw. 12 und 16 Stationen und rund 150 CNC-Maschinen zur Verfügung“, betont Berger. Nicht nur der eigene Werkzeug- und Sondermaschinenbau, sondern auch die eigene, hochmoderne Härterei und Schleiferei nimmt positiven Einfluss auf die Unternehmensentwicklung. Sämtliche Präzisionsdrehteile können so einbaufertig geliefert werden. Die Kunden aus der Automobil-, Hydraulik-, Heimwerker und Textilindustrie sowie der Elektro-, Elektronikbranche und der Luftfahrttechnik und des allgemeinen Maschinenbaus, darunter so namhafte Konzerne wie DaimlerChrysler, Bosch, BMW, Caterpilar, TRW, INA, Siemens und Gildemeister, wissen dies zu schätzen.
Es sind derart zukunftsweisende Entwicklungen, die Berger seit den Anfängen auf Erfolgskurs halten. Volle Auftragsbücher haben in der 45-jährigrn Firmengeschichte Kurzarbeit und Kündigungen verhindert – darauf ist Firmengründer Alois Berger besonders stolz. Er machte sich 1955 mit 22 Jahren in Kaufbeuren – Neugablonz auf einer 105 m² großen Produktionsfläche selbständig – unterstützt von zwei Facharbeitern. Nur ein Jahr später machte Raumnot einen Umzug nach Ottobeuren notwendig. Fortan standen die Zeichen auf Expansion. Berger vergrößerte nach und nach die Produktionsfläche in Ottobeuten, erwarb und gründete Tochtergesellschaften und baute das Unternehmen so zu einer Holding aus. Heute gehört die A.B. Bergomat GmbH & Co. KG, Die ABM Härterei Memmingen GmbH & Co. KG, die A. Berger GmbH & Co. Präzisions-Maschinenbauteile KG, die Berger Feintechnik GmbH, die A. Berger GmbH & Co. KG – High-Tech-Zerspanung, die Alois Berger Präzisionsdrehteile GmbH & Co. KG neben einer Ausländischen Holding mit Werken in Kanada, den USA und Schweiz zur Berger Gruppe. In diesem Jahr bezog das Unternehmen ein hochmodernes 11.400 m² großes Gebäude in Memmingen, der jetzigen Hauptzentrale der Berger Unternehmensgruppe. Die anfänglichen 105 m² Produktionsfläche sind somit im Laufe der Jahre auf 49.000 m² gewachsen. Allein in Deutschland sind 870 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig, am Standort Memmingen sind es über 300. Der Umsatz der Gruppe belief sich zuletzt auf 230 Millionen. So rasant sich die Entwicklung in der Vergangenheit darstellt, so soll sie in der Zukunft sein. „Aufgrund der umfassenden Investitionen der Vergangenen Jahre rechnen wir in den nächsten vier Jahren mit einer Verdoppelung des Umsatzes.“, so Berger. Auch ein forciertes Exportgeschäft sollte zur Umsatzsteigerung beitragen. Exportiert das Unternehmen heute 13 Prozent seiner Produktion ins Ausland, so solle der Exportanteil 2001 mindestens 20 Prozent betragen. Zukünftige Investitionen sollen in neuste CNC-Maschinen, Härtetechnologie, Schleiftechnologie und in die Rundtacktbearbeitung fließen. 18 Maschinen des Typs „Bergomat CTC 16“ sind fest eingeplant. Darüber hinaus wird die eigene Härterei im Jahr 2001 ausgebaut. Und noch etwas soll auch in Zukunft groß geschrieben werden: die Ausbildung. Dass heute die verantwortungsvollen Positionen fast ausschließlich von Mitarbeitern besetzt werden, die ihre Laufbahn als Lehrling im Unternehmen begannen, ist kein Zufall. „Wir sind davon Überzeugt, dass eine fundierte Ausbildung die Basis des gemeinsamen Erfolges ist“, so Berger.









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